Kinder, Kunst und ecuadorianischer Bergnebelwald

In vielen Städten und Regionen des Globalen Südens ist Kinderarbeit immer noch weit verbreitet. Dies trifft auch auf Quito, die Hauptstadt Ecuadors, zu. Kulturelle Angebote, die vor allem Straßenkindern eine altersgerechte Entwicklung ermöglichen, sind jedoch selten. Die Nichtregierungsorganisation „bambúProjekt e.V.“ versucht mit künstlerischen Workshops Räume zu schaffen, in denen Straßenkinder ihre Kreativität ausdrücken und sich persönlich weiter entwickeln können. Die Organisation wurde 2007 gegründet und zählt neben sieben freiwilligen Mitarbeiter_innen in Deutschland auch vier in Ecuador.

Die Workshops von bambúProjekt finden auf einer Finca im ecuadorianischen Nebelwald statt. Dessen Tier- und Pflanzenvielfalt leidet in den letzten Jahren zunehmend unter der illegalen Abholzung und dem Bau von Öl-Pipelines, weshalb bambúProjekt in seiner Arbeit mit den Kindern auch den Umweltschutz thematisiert. Mit groß angelegten Ausstellungen will die Organisation zudem die oft prekäre Situation der Kinder ins öffentliche Bewusstsein rufen.

.

–> NEUIGKEITEN !!

.